Wesentlicher Ausgangspunkt bei der Erarbeitung des
Projektes waren die Besonderheiten des Grundstückes: einerseits
der Waldrand, als Gegensatz der Werkhof der Strassenunterhaltsdienste
und das Strassenverkehrsamt mit ihren grossen Verkehrs- und Lagerflächen,
Gebäude in beträchtlichen Abständen, ein ständiger
Lärmpegel der unmittelbar angrenzenden Autobahn A1.
Hierauf mit einer Insel zu reagieren, stellt den Versuch dar, eine attraktive
Arbeitsumgebung zu schaffen und gleichzeitig dem Sicherheitsbedürfnis
der Polizei gerecht zu werden: Gebäude, Umfassungsmauer und schlanke
Ssäulenhainbuchen bilden einen vollständigen Rand. Das Feld
für eine zukünftige Erweiterung wird besetzt durch eine Doppelreihe
Bäume. Der in die Mitte gestellte Baukörper für das eigentliche
„Herz“ der Anlage, die Verkehrsleitzentrale, zoniert diesen
geschlossenen Hofraum in einen Eingangs/Zufahrtshof mit Publikumsverkehr
und einen Anlieferungshof mit angrenzenden Werkstätten und der
Einstellhalle für Grossfahrzeuge.
Im insgesamt sechsgeschossigen hochinstallierten und teilklimatisierten
Leitzentralentrakt sind die verschiedenen Installationszentralenm die
Einstellzellen und der Dienst für Informatik untergebracht. Die
Leitzentrale selber ist als Grossraum und durch einen gepfelgten Innenausbau
ausgezeichnet. Dieser ganze Trakt muss unabhängig funktionieren
und aber von den Büros gut erreichbar sein. Das Personal der Leitzentrale
bedient ausserhalb der normalen Bürozeiten auch den an der Nahtstelle
zwischen Büro- und Leitzellentrakt angeordneten Haupteingang. Das
Andocken eines eigenen Traktes am Bürogebäude erlaubt, all
diese Bedingungen zu erfüllen, stört aber örtlich den
regelmässigen zweibündigen Aufbau. Hier sind die Räume
mit speziellen Nutzungen (Foyer, Theoriesaal, Cafeteria) angeordnet,
zentral und nahe beim Eingang. Gleichzeitig beheben sie einen Nachteil
des Zweibünders, den fehlenden Aussenbezug au dem Korridor: Aus
der Mitte des Gebäudes ist auf allen 3 Geschossen als räumlicher
Abschluss der Wald mit seinen im Laufe der Jahreszeiten wechselnden
Stimmungen sichtbar. Der Bezug zum Winkel des Waldes ergänzt denjenigen
zu den Baumreihen im Süden und im Westen: Ein Gürtel begrünter
Aussenräume „federt“ die äusseren Einwirkungen
ab.